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Sind Blitzer-Apps in Deutschland erlaubt?

Blitzer-App‘s: Legal oder Illegal?

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Rund 4.500 stationäre Blitzer machen in Deutschland jeden Tag Jagd auf Raser, regelmäßig gibt es außerdem den Blitzmarathon in Deutschland und vielen anderen Ländern Europas, bei dem mobile Messgeräte das Netz für Raser zuziehen sollen. Über 30.000 Radarfallen sind es in Westeuropa insgesamt. Um nicht vermeintlich abgezockt zu werden, greifen viele Autofahrer zur Blitzer-App

 

„Piep, piep piep“ und das Display des Handys leuchtet rot auf. Kein Zweifel, ein paar Meter weiter muss eine Radarfalle stehen. Ein kurzer Blick auf den Tacho zeigt: 5 km/h müssen runter. Fuß vom Gas - noch mal gut gegangen. In Zeiten, in denen neue Radarfallen wie Pilze aus dem Boden schießen, hat sich der Einsatz von Radarwarner-Apps, auch einfach „Blitzer-Apps“ genannt, zu einem der beliebtesten Einsatzgebiete für Smartphones im Auto entwickelt. Doch nicht jede App funktioniert zuverlässig und mancher beliebte Dienst, zum Beispiel Trapster.com, hat dicht gemacht. Rechtsexperten stellen außerdem die ganze App-Gattung unter den Verdacht der Illegalität. Deshalb lohnt es sich, genauer hinzusehen, bevor Sie eine Blitzer-App installieren.

Beliebteste Blitzer-Apps

Hier findet ihr eine Auflistung der beliebtesten Blitzer Apps.

https://www.connect.de/ratgeber/radarwarner-apps-legal-verboten-1505251.html

So funktionieren Radarwarner-Apps

Dank seines GPS-Empfängers weiß Ihr Handy jederzeit, wo es sich befindet. Die Standortinformation lässt sich aber nicht nur zum Navigieren nutzen.

Radarwarner-Apps greifen ebenfalls darauf zu und gleichen den aktuellen Standort mit Infos zu den Radarfallen ab. Bewegen Sie sich auf einen Blitzer zu, dann erscheint eine Warnung auf dem Display.

 

Dieses System hat Stärken und Schwächen:  

§  Die Standorte, an denen Blitzer fest installiert sind, ändern sich nur selten. Deshalb werden diese besonders zuverlässig erkannt. Die in der App enthaltene Datenbank mit den Blitzern veraltet auch nur entsprechend langsam. Apps, die lediglich vor festen Blitzern warnen, gehen deshalb meistens etwas sparsamer mit dem mobilen Datenvolumen um. Sie bringen sie zu Hause per WLAN auf den neuesten Stand und kommen dann unterwegs ohne mobile Internet-Verbindung aus.   

§  Mobile Blitzer sind binnen Stunden auf- und abgebaut. Die Warnung vor diesen Geräten fällt den Apps entsprechend schwer. Die meisten Anbieter setzen hier auf die Community. Wer eine Radarfalle entdeckt, der kann diese per Knopfdruck in der App melden. Andere Autofahrer in der Gegend werden dann gewarnt. Das erfordert eine mobile Internetverbindung, aber der Datenverbrauch hält sich in nach unserer Meinung akzeptablen Grenzen. Problematisch ist eher, dass Apps mit kleiner Community nur über wenige Meldungen verfügen. Entsprechend lückenhaft sind deren Warnungen. 

§  Vor Digitalvandalen, die einfach aus Spaß eine Meldung absetzen, sind die Systeme recht gut geschützt - vermutlich weil ein Standort erst von mehreren Fahrern gemeldet werden muss, bevor Warnungen an andere Fahrer in der Region ergehen. Aber die Daten veralten auch recht schnell. Manche Systeme fragen deshalb später vorbeikommende Fahrer, ob die Radarfalle noch steht. Das lenkt jedoch vom Verkehr ab. 

§  Weil die Apps nur den Standort beobachten und ihn bestenfalls mit einer Straßenkarte abgleichen, erkennen sie zwar zuverlässig, ob Sie sich auf eine Falle zubewegen. Es kann aber auch zu Fehlalarmen kommen, beispielsweise wenn Sie über eine Autobahnbrücke fahren und die Falle an einer Straße unter der Brücke steht. In der Praxis ist das aber nur etwas nervig und kein echtes Problem.

Blitzer-App in Deutschland nicht legal?

Top 10 Blitzer Apps

Ob Radarwarner-Apps in Deutschland legal sind oder nicht, darüber streiten sich die Experten. Gesetzlich scheint die Situation auf den ersten Blick eindeutig geregelt, denn in §23 der Straßenverkehrsordnung steht: „Wer ein Fahrzeug führt, darf ein technisches Gerät nicht betreiben oder betriebsbereit mitführen, das dafür bestimmt ist, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen oder zu stören. Das gilt insbesondere für Geräte zur Störung oder Anzeige von Geschwindigkeitsmessungen (Radarwarn- oder Laserstörgeräte)“. Wer dagegen verstößt, der riskiert 75 Euro Bußgeld und bis zu 4 Punkte in Flensburg. 

 

Doch sind Blitzer-Apps nur eine von vielen App-Varianten, die sich auf einem Smartphone installieren lassen. Deshalb könnte man meinen, dass ein Handy nicht dafür bestimmt ist, „Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen“, sondern eben einer Vielzahl von Zwecken dient, von denen einer auch die Warnung vor Radarfallen sein kann. Insofern unterscheidet sich die Verwendung einer Radarwarner-App deutlich vom Einsatz eines Radarwarner-Geräts.

 

Darüber hinaus gibt es viele weitere Argumente Pro und Contra Legalität von Blitzer-Apps:

§  Selbst im Radio wird vor Radarfallen gewarnt. Aber eben nicht so exakt, so dass Autofahrer tendenziell auf einer längeren Strecke die Geschwindigkeitslimits einhalten. 

§  Feste Blitzer stehen an Unfallschwerpunkten. Zumindest die Warnung vor Unfallschwerpunkten sollte Apps erlaubt sein - egal ob mit oder ohne Blitzer. 

§  Wer sich vor Fahrtantritt eine Liste von Blitzern entlang der Strecke ausdruckt, der darf diese im Auto mitführen. 

§  Mitfahrer dürfen Blitzer-Apps nutzen. Deren Warnungen dürfen sie aber nicht an den Fahrer weitergeben. 

 

Eine letztinstanzliche Gerichtsentscheidung zur Frage von „Legal und illegal“ gibt es auch Jahre nach dem Erscheinen der ersten Blitzer-Apps nicht. Vielleicht liegt das auch daran, dass Polizisten Handys nicht ohne weiteres durchsuchen dürfen. Fest steht lediglich, dass Sie das Handy zur Nutzung der App nicht in die Hand nehmen dürfen, während der Motor läuft. Im europäischen Ausland drohen übrigens deutlich drastischere Strafen für den Einsatz von Blitzer-Apps, bis hin zur Haft.

Im Ausland drohen sogar Haftstrafen bei Benutzung der Blitzerwarner

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Menschen, die bald in den Urlaub fahren, müssen erst Recht aufpassen: In Europa gibt es keine einheitliche Regelung über ein Benutzungsverbot von Radarwarngeräten. In den meisten Ländern ist es aber verboten, reine Radarwarngeräte zu benutzen, sagt der ADAC. Autofahrer sollten also lieber auf solche Geräte sowie auf Navis mit Zusatzfunktion verzichten. So kann das Erwischtwerden zum Beispiel in Tschechien im schlimmsten Fall rund 7.000 Euro kosten. In Belgien, Luxemburg, Schweden und Serbien drohen sogar Haftstrafen.

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